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Ängste und Panikattacken

Wenn der Körper Alarm schlägt, obwohl keine Gefahr da ist

Angst ist an sich nichts Schlechtes. Sie warnt, sie schärft die Aufmerksamkeit, sie hat Menschen über Jahrtausende am Leben gehalten. Schwierig wird es, wenn sie sich verselbstständigt. Wenn das Herz rast, ohne dass etwas passiert ist. Wenn die Sorge vor dem nächsten Mal größer wird als das Erlebnis selbst. Wenn Sie anfangen, Orte, Situationen oder Menschen zu meiden, nur um bloß nicht wieder in diesen Zustand zu geraten.

Eine Panikattacke fühlt sich für viele an wie ein körperlicher Notfall. Enge in der Brust, Atemnot, Schwindel, das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Sie ist beängstigend, aber sie ist nicht gefährlich und sie geht vorbei.
In der Therapie geht es nicht darum, Ihnen die Angst wegzunehmen. Es geht darum, sie zu verstehen: wovor sie warnt, wann sie entstanden ist und was sie am Leben hält. Wer den eigenen Angstkreislauf durchschaut, kann anfangen, an einer anderen Stelle einzugreifen.

Bevor wir psychotherapeutisch arbeiten, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Herzrasen, Atemnot oder Schwindel können auch körperliche Ursachen haben, und die gehören ausgeschlossen.

Zuhören in Psychotherapie und Familientherapie
Notizen im Rahmen von Psychotherapie und Familientherapie
Woran Sie Überlastung erkennen

Wenn Angst den Alltag bestimmt

Angst engt ein, oft Schritt für Schritt und kaum bemerkt. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo Sie gerade stehen.

Ängste und Panikattacken
Psychologische Beratung

Wie sich Angst zeigen kann

Körperlich und im Alltag

  • Herzrasen, Enge in der Brust, Atemnot
  • Schwindel oder das Gefühl, neben sich zu stehen
  • Ständiges Grübeln über mögliche Katastrophen
  • Vermeiden von Orten, Menschen oder Situationen
  • Angst vor der nächsten Angst
  • Schlafprobleme, weil die Gedanken nicht aufhören
  • Ein Alltag, der sich immer weiter zusammenzieht

Was wir gemeinsam anschauen

Wann die Angst auftritt, wodurch sie ausgelöst oder verstärkt wird und welche Funktion sie möglicherweise erfüllt. Gemeinsam schauen wir auch darauf, welche Strategien Sie bisher entwickelt haben, sowohl jene, die kurzfristig entlasten, als auch jene, die auf Dauer einschränkend wirken können.

Was sich verändern kann

Der Kreislauf aus Angst, Vermeidung und noch mehr Angst wird unterbrochen. Situationen werden wieder möglich, die zuletzt undenkbar schienen. Die Angst verliert die Rolle, die sie sich genommen hat.

„Angst darf da sein, ohne den ganzen Alltag zu bestimmen.“

Lassen Sie uns gemeinsam den ersten Schritt machen!

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit für sich. Vereinbaren Sie ein Erstgespräch und entdecken wir gemeinsam, wie Sie neue Perspektiven und inneren Ausgleich gewinnen können.

Psychotherapeutin Larissa Richter bietet Einzeltherapie in ihrer Praxis in Aspang-Markt an.
Grafisches Element für Psychotherapie und Familientherapie

FAQS

Fragen, zu Ängsten und Panikattacken

Eine Panikattacke fühlt sich bedrohlich an, ist aber körperlich nicht gefährlich. Der Körper schaltet in einen Alarmzustand, den er nicht dauerhaft halten kann. Meist erreicht eine Panikattacke nach wenigen Minuten ihren Höhepunkt und klingt dann von selbst wieder ab.

Ja. Herzrasen, Atemnot und Schwindel können auch körperliche Ursachen haben. Eine Abklärung bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt schafft Sicherheit und nimmt oft schon einen Teil der Sorge. Danach können wir psychotherapeutisch gut weiterarbeiten.
Nicht sofort und nie ohne Ihr Einverständnis. Wir beginnen mit Verstehen, nicht mit Konfrontation. Ob und wann Sie sich einer Situation wieder annähern, entscheiden Sie, und wir bereiten das gemeinsam vor.
Dann ist das in Ordnung, und wir sind zu zweit. Genau dafür ist der Raum da. Ich begleite Sie durch die Panikattacke und im Anschluss können wir in Ruhe anschauen, was sie ausgelöst hat.

Wichtige Infos im Überblick

Rahmenbedingungen und Hinweise

Einzelsitzungen sowie das Erstgespräch dauern jeweils etwa 50 Minuten. Paar- und Familientherapien nehmen 90 Minuten in Anspruch, damit genügend Raum für alle Beteiligten entsteht. Jeder therapeutische Prozess ist einzigartig, daher gibt es keine festen Regeln für die Häufigkeit oder die Gesamtdauer der Sitzungen. Gemeinsam finden wir einen Rhythmus, der zu Ihrer Lebenssituation, Ihren Bedürfnissen und Zielen passt und Sie optimal unterstützt. Die Therapie kann jederzeit unterbrochen oder beendet werden. Ein abschließendes Gespräch ist jedoch empfehlenswert, um den bisherigen Verlauf zu reflektieren und den Prozess in Ruhe zu einem runden Abschluss zu bringen.

Momentan ist eine Rückerstattung der Sitzungen durch die Österreichische Gesundheitskasse leider nicht möglich, daher werden die Termine privat abgerechnet. Wenn Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich Sie, diesen mindestens 48 Stunden im Voraus abzusagen. So entstehen für Sie keine Kosten und ich kann den Termin gegebenenfalls anderweitig vergeben. Bei kurzfristigeren Absagen oder Nichterscheinen muss das vereinbarte Honorar berechnet werden. Eine verlässliche Planung trägt dazu bei, dass wir gemeinsam einen sicheren, wertschätzenden Rahmen für Ihre therapeutische Arbeit schaffen können. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Es ist mir ein zentrales Anliegen, dass Sie sich in der Therapie sicher, geschützt und gut aufgehoben fühlen. Als Psychotherapeutin in Fachausbildung unter Lehrsupervision unterliege ich der gesetzlich verankerten Verschwiegenheitspflicht gemäß § 45 Psychotherapiegesetz 2024 (PThG 2024). Alle Informationen, die Sie mir im Rahmen der Therapie anvertrauen, werden vertraulich behandelt. Dies betrifft grundsätzlich auch die Tatsache, dass Sie Psychotherapie in Anspruch nehmen. Auch im Rahmen der Lehrsupervision wird Ihre Privatsphäre gewahrt. Inhalte aus den Therapiesitzungen werden anonymisiert besprochen und dienen der fachlichen Reflexion und Qualitätssicherung meiner therapeutischen Arbeit.

Honorarinformationen

Alle Informationen zu meinen Honoraren finden Sie übersichtlich auf der Kontaktseite.